Interview mit der Gründerin von RESA WANTS

Mirjam-Carina Wolf
Job: Gründerin
Wohnort: Lech am Arlberg

Biografie:

Mein Herzblut brennt für: den Arlberg und seine wundervolle Natur
Wenn ich an die Zukunft denke fällt mir folgendes ein: es bleibt spannend – dennoch bietet die aktuelle Situation Chancen
Erfolg bedeutet für mich: eine versorgte und zufriedene Familie und zugleich begeisterte, wiederkehrende Kunden
Diese Werte möchte ich meiner Tochter mit auf den Weg geben: nicht immer mehr zu wollen sondern mit dem sorgsam umzugehen und zu erhalten, was man hat bzw. was es gibt.
Mein liebstes Wort: weniger ist mehr

Kurz vor dem Female Future Festival haben wir der Hotelbetreiberin und Gründerin von Resa Wants, Mirjam-Carina Wolf noch interessante Fragen zum Thema Gründen mit Familie gestellt.

 

Du hast Anfang letzten Jahres deine eigene Marke Resa Wants ins Leben gerufen? Erzählst du uns was dein Beweggrund für deine eigene Marke ist?

Ich habe einen hohen Anspruch an die Dinge, die mich umgeben – und auch an mich selbst. Das ist mein Antrieb. Als ich für die Badezimmer unserer Pension neue Pflegeprodukte suchte, die nachfüllbar, möglichst biologisch und gleichzeitig haltbar sind, fand ich auf dem Markt nichts, das mich überzeugte. Warum also nicht etwas Eigenes entwickeln?

Resa Wants sollte wie ich ein Kind des Arlbergs sein, mit dem ich mich so eng verbunden fühle. Ich wollte ein Produkt anbieten, das jeder gerne und mit gutem Gewissen an seinem Waschbecken stehen haben möchte, und das ihn durch den Duft nach Alpenkräutern an die Good Times in Lech und an den Ort der Erholung erinnert.

Dementsprechend achte ich bei den Rohstoffen auf Regionales in ausgezeichneter Qualität. Für die Produktion gilt das gleiche: Ein großer Teil der Arbeit passiert in nächster Nähe.

 

Welche „Learnings“ hast du persönlich in der Entwicklung von Resa Wants?

Ich lerne von meinen Beobachtungen und dem Feedback meiner KundInnen, das stark meinen eigenen Grundsätzen entspricht: Es geht zurück zur Einfachheit. Pure, authentische Produkte, die unkompliziert in der Anwendung sind, werden immer mehr geschätzt. Qualität ist wichtiger als Quantität. Ein Grund mehr für mich, bei der Produktentwicklung sorgsam vorzugehen und mich dabei von meiner Nase und meinem Bauchgefühl leiten zu lassen.

 

Eine schöne Geschäftsidee von dir ist, dass dir wichtig ist dass mehrere profitieren. 

Deine Produkte gibt es auch in den verschiedenen Hotels am Arlberg zu kaufen & du hast erwähnt, dass alle profitieren sollen. Welcher Ansatz steckt hinter deiner Idee?

Der Arlberg steht für eine starke Marke. Die verbindet man nicht nur mit Österreichs größtem Skigebiet und wunderschöner Natur, sondern auch mit Qualität, Service, Wohlbefinden und vielleicht sogar mit ein wenig Exklusivität. Dies ist nur möglich, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht – damit meine ich uns alle: zum einen die Privatzimmervermieter, große und kleine Hotels, Restaurants, Skihütten, den Einzelhandel, die Bergbahnen etc. Und zum anderen die Bewohner von Lech, die – ganz gleich ob jung oder alt – genauso unseren schönen und lebendigen Ort ausmachen. Dieses Verständnis von Zusammenarbeit und Zusammenleben prägt meine Denk- und Herangehensweise.

 

Du hast eine kleine Tochter und steckst aber auch voll im Business. Hast die Pension Alpenfluh deiner Eltern übernommen und deine eigene Marke Resa Wants.  Gibt es von dir einen Tipp – wie du alles unter einen Hut bekommst? 

Einen Tipp habe ich nicht, dafür eine wundervolle und großartige Familie, die mich unterstützt, wo sie nur kann, allen voran mein Mann, meine Eltern und Schwiegereltern. Zudem habe ich eine rechte Hand, auf die ich mich immer verlassen kann. Sonst wäre es nicht möglich das alles so zu bewerkstelligen, dass es allen dabei gut geht. Das darf man ganz klar sagen.

 

Wir schreiben das Jahr 2025 und wo siehst du deine Marke Resa Wants? 

Das ist ehrlich gesagt schwer vorherzusehen – wir befinden uns ins in einer schnelllebigen Zeit.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein qualitativ hochwertiges Produkt mit einer authentischen Geschichte Zukunft hat und auch in Krisenzeiten bestehen bleibt.

 

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